Lieblingsplatz in der Sparkassen-Spiellandschaft

Zu Beginn des Jahres 2006 lag Spannung über dem Brenzpark. Auf dem Weg zur Arbeit fragte sich so mancher angesichts Dauerfrost und Schneefall, „ob die wohl rechtzeitig fertig werden“. Anlass gab unter anderem der Blick von der Seewiesenbrücke, denn dort zogen die Zimmerer eine Bretterkonstruktion hoch, von der man anfangs nicht recht wusste, ob daraus ein Musikpavillon nach dem Vorbild des Opernhauses in Sydney oder die Wurzelsepp-Variante des „Burj Al Arab“ in Dubai werden sollte.

Spätestens mit der Eröffnung der Landesgartenschau war klar, dass es sich bei diesem Wedelungeheuer um einen ausgesprochen friedlichen und kinderlieben Drachen handelt. Frau Mahrzahn in Michael Endes „Jim Knopf“ ließ Grüße aus dem Naturtheater ausrichten, und ebenso die Drachen, die im August als „Tiere der Eiszeit“ aus dem Brenzpark einen „Jurassic Park“ hatten werden lassen. Ohne Übertreibung darf man feststellen, dass es in der gesamten Region keinen schöneren und vielseitigeren Platz zum Spielen, Klettern und Rutschen, zum Sandeln, Matschen und Spritzen gibt als diese Sparkassen-Spiellandschaft, die vorteilhaft ergänzt wird vom Seilgarten unter der Seewiesenbrücke.

Während der Landesgartenschau summte es auch ständig im benachbarten Kinderhaus. Dort gab es nicht nur einen mehrstöckigen Urwald, bevölkert von Steiff-Tieren, zu besichtigen, sondern auch das begehbare Kinderbuch „Der blaue Paul“ sowie ständig Spiel- und Bastelangebote. Wieder ein paar Schritte weiter lockte der „Treffpunkt Wald“ am Kleinen Festplatz und bestätigte den Slogan dieser Ausstellung „Was Holz alles kann“. Die Kinder waren von der Seilbahn über die Brenz, dem Baumhaus in der Pappel, dem Klangwald und den Tastbäumen nicht mehr wegzubekommen.

Das Kinderhaus gibt es im Brenzpark in dieser Form nicht mehr, wohl aber den bisherigen „Treffpunkt Wald". Diese Anlage einschließlich des Pavillons blieb nämlich stehen und dient jetzt als „Grünes Klassenzimmer“, das während der Gartenschau in der Blumenhalle untergebracht war. Der Brenzpark-Verein setzt sich dafür ein, dass die Umweltbildung fortgesetzt werden kann. Während der Landesgartenschau wurde mit 503 Unterrichtseinheiten ein neuer Rekord aufgestellt. Unter Leitung von Kirsten Schröder-Behrendt wurde eine Fülle von Themen didaktisch aufbereitet, die sich für Schulklassen, aber auch für Kindergärten eignen. Zusätzlich gibt es Aktionstage (Energie, Strom, "Grüne Berufe", Kunst in der Natur) und Aktionswochen (Wasser, Wald).

Auch die Stadt nutzt die Gelegenheit, und führt das 2006 überaus erfolgreiche Sommerferienprogramm im Brenzpark unter dem Motto „Der Natur weiter auf der Spur“ fort. Es gibt nämlich jede Menge Naturphänomene im Brenzpark zu entdecken. Dazu tragen auch die Umwelt- und Naturschutzverbände bei, die ihre Anlagen im Bereich des Biotops am Eisweiher weiter pflegen.

Auf dem Gelände des Kreisverbands für Obstbau, Garten und Landschaft gibt es einen weiteren kleinen Spielplatz der von den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen unterhalten wird.
In der Nähe zur Innenstadt, genau zwischen Skaterpark und Jugendhaus, blieb die Spielstation für die Kinder bis zum Alter von sechs Jahren erhalten zum Sandeln, Klettern, Rutschen, Wippen und Schaukeln. Mit der Holzeisenbahn kann man fantastische Abenteuer erleben.

Kontakt

Stadt Heidenheim - Geschäftsstelle Brenzpark
Grabenstraße 15
89522 Heidenheim
Tel.: (0 73 21) 3 27 77 00
Fax: (0 73 21) 3 23 77 00
Während den Einlasszeiten in den Brenzpark erreichen Sie das Kassenhaus am Haupteingang unter der Tel.: (07321) 274248.

Einlasszeiten Brenzpark

Vom 1. Mai bis zum Ende der Sommerferien in Baden-Württemberg ist der Brenzpark wieder täglich von 10 - 21 Uhr geöffnet.

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